Gewerbliche Fachkräfte finden: So gehen Sie vor

Ziel:
Gewerbliche Fachkräfte finden: Ursachen des Mangels und fünf Ansätze wie Empfehlungsprogramme, klare Karrierewege und Recruiting mit Daten.
Für Arbeitgeber
Erstellt am:
03
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12
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2024
4 min Lesezeit
Aktualisiert am:
28
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10
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2026
Teamlead Marketing
Gewerbliche Fachkräfte finden: So gehen Sie vor
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Gewerbliche Fachkräfte finden Sie am besten, wenn Sie aktiv auf Kandidaten zugehen, Karrierewege klar kommunizieren, Mitarbeiterempfehlungen nutzen und Ihr Recruiting mit Daten steuern. Wer nur eine Stellenanzeige schaltet und wartet, erreicht die meisten Fachkräfte nicht, denn viele sind in festen Jobs und nicht aktiv auf der Suche.

Kein Unternehmen kommt ohne gewerbliche Fachkräfte und technische Berufe aus: Sie halten die Zahnräder am Laufen, in der Lagerlogistik, der Bau- und Konstruktionstechnik und in vielen anderen Bereichen. Doch sie zu finden, ist anspruchsvoll. Klassische Rekrutierungsansätze greifen oft ins Leere, während die Anforderungen an gewerblich-technische Fachkräfte immer spezialisierter werden. Hinzu kommen der demografische Wandel und ein steigender Wettbewerb.

In diesem Beitrag erfahren Sie, warum ausgebildete Fachkräfte knapp sind und welche Ansätze Ihnen helfen, im Wettbewerb um Talente voranzukommen.

Die Ursachen des Fachkräftemangels

Wenn Unternehmen gewerbliche Fachkräfte suchen, finden sie oft weniger Bewerber als erwartet. Der Fachkräftemangel hat mehrere Ursachen, die weit über bloße Zahlen hinausgehen. Um gezielt Lösungen zu entwickeln, ist es wichtig, die Hintergründe zu kennen.

1. Spezialisierung überholt Angebot

Die Anforderungen an gewerblich-technische Berufe sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Berufe wie Fachkraft für Lagerlogistik oder in der Bau- und Konstruktionstechnik erfordern nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch technisches Verständnis, Problemlösungskompetenz und oft eine Kombination aus abgeschlossener Ausbildung und Praxis. Das Problem: Die Zahl der Bewerber, die all diese Anforderungen erfüllen, wächst nicht im gleichen Maße.

2. Die besten Talente sind bereits gebunden

Viele ausgebildete Fachkräfte befinden sich in stabilen Arbeitsverhältnissen. Sie wechseln nur, wenn sie attraktive Perspektiven sehen, zum Beispiel ein besseres Gehalt, flexiblere Arbeitszeiten oder Weiterbildungsmöglichkeiten. Wer in einem umkämpften Markt auffallen will, muss diese gewerblich-technischen Fachkräfte gezielt ansprechen.

3. Nachwuchs wird knapper

Die klassische Berufsausbildung und das duale Studium verlieren bei vielen jungen Menschen an Attraktivität. Viele entscheiden sich stattdessen für akademische Wege, die weniger praktisch orientiert sind. Gerade in Bereichen wie Maschinenbau oder Versorgungs- und Umwelttechnik entsteht so eine Lücke zwischen dem Bedarf der Unternehmen und den Interessen der Bewerber.

4. Fehlende Sichtbarkeit für spannende Berufe

Viele gewerbliche Berufe bieten gute Karrierechancen, doch das Image bleibt oft veraltet. Junge Talente verbinden sie mit körperlich anstrengender oder monotoner Arbeit. Um diesen Eindruck zu ändern, braucht es gezielte Kampagnen, die die Vielfalt und Zukunftsperspektiven dieser Berufe zeigen.

Gewerbliche Fachkräfte bei der Arbeit
Gewerbliche Fachkräfte

So lösen Sie den Fachkräftemangel

Die Frage „Wo fängt man an?“ ist zentral, wenn Unternehmen gewerbliche Fachkräfte suchen. Mit den richtigen Ansätzen und einem klaren Plan lässt sich der Rekrutierungsprozess beschleunigen und effizienter gestalten. Hier sind bewährte Strategien.

Mitarbeiterempfehlungen clever nutzen

Oft kennen die eigenen Mitarbeitenden die besten Kandidaten: ehemalige Kollegen, Kontakte aus der Ausbildung oder das persönliche Netzwerk. Unternehmen können diesen Ansatz mit einem strukturierten Empfehlungsprogramm fördern.

Empfohlene Kandidaten passen nicht nur fachlich, sondern oft auch kulturell gut ins Team. Sie profitieren häufig von einer kürzeren Einarbeitungszeit und binden sich stärker ans Unternehmen. Zudem stärken solche Initiativen das Teamgefühl, weil sich Mitarbeitende eingebunden und wertgeschätzt fühlen.

Damit ein Empfehlungsprogramm funktioniert, sollte es einfach und transparent sein. Klare Kriterien und eine direkte Anerkennung für erfolgreiche Empfehlungen, etwa ein Bonus oder zusätzliche Benefits, sorgen dafür, dass Mitarbeitende aktiv mitwirken.

Karriereperspektiven klar kommunizieren

Ein Arbeitsplatz ist für viele Bewerber mehr als eine Einkommensquelle. Es geht auch um persönliche Weiterentwicklung. Unternehmen, die ihre Karrierewege klar aufzeigen, haben im Wettbewerb um Talente einen Vorteil.

Dazu muss nicht jedes Unternehmen ein umfassendes Karrieremodell entwickeln. Oft reicht es, transparent zu kommunizieren, welche Weiterbildungen oder Spezialisierungen möglich sind. Beispiele sind ein duales Studium in Maschinenbau oder Wirtschaftsingenieurwesen, zertifizierte Schulungen in Versorgungs- und Umwelttechnik oder interne Programme zur Führungskräfteentwicklung.

Was zählt, ist Glaubwürdigkeit. Bewerber wollen sehen, dass Versprechen eingehalten werden. Kommunizieren Sie Ihre Entwicklungsprogramme früh, bereits in der Stellenanzeige oder im ersten Gespräch. So zeigen Sie, dass Sie nicht nur kurzfristig Stellen besetzen, sondern an einer langfristigen Zusammenarbeit interessiert sind.

Daten für smarteres Recruiting nutzen

Entscheidungen auf Basis von Daten helfen, Aufwand zu sparen. Woher kommen die erfolgreichsten Bewerber? Welche Plattformen liefern die besten Ergebnisse? Und welche Schritte im Bewerbungsprozess führen zu Verzögerungen?

Unternehmen, die diese Fragen beantworten können, optimieren ihre Prozesse und sparen Ressourcen. Tools zur Analyse von Bewerberdaten zeigen Trends und die effektivsten Kanäle. Automatisierte Systeme ermöglichen außerdem eine schnellere Vorauswahl, was HR-Teams entlastet.

Schalten Sie Stellenanzeigen gezielt und nutzen Sie Begriffe, die Suchende tatsächlich eingeben, etwa „gewerbliche Berufe“, „ausgebildete Fachkräfte“ oder „Fachkraft für Lagerlogistik“. So erhöhen Sie die Sichtbarkeit und sprechen genau die Zielgruppe an, die Sie erreichen möchten.

Die Unterstützung von Simplejobs einbinden

Die richtigen Talente für Ihre offenen Stellen zu finden, erfordert mehr als Stellenanzeigen. Genau hier setzt Simplejobs an. Mit einem breiten Bewerberpool und einem gezielten Ansatz in der Fachkräftevermittlung übernimmt Simplejobs die zeitaufwändigen Schritte der Rekrutierung, die Unternehmen oft überfordern.

Was macht Simplejobs besonders? Unser Team analysiert die Anforderungen Ihrer Stellen und passt die Ausschreibungen an, sodass sie auf über 50 Plattformen und Kanälen sichtbar sind. Gleichzeitig nutzen wir unseren Zugang zu über 120.000 Bewerbern, um aktiv auf potenzielle Talente zuzugehen. Dabei wird nicht nur nach Qualifikationen gefiltert, wir achten auch darauf, dass Bewerber kulturell zu Ihrem Unternehmen passen.

Nach dieser ersten Auswahl folgen telefonische Gespräche, in denen wir die Kandidaten auf ihre Eignung prüfen. Am Ende erhalten Sie eine kurze Liste qualifizierter Bewerber, die bereits auf Ihre Anforderungen abgestimmt sind: keine endlosen Lebenslaufe, sondern echte Optionen.

Für viele Unternehmen bedeutet das eine Entlastung: Statt Zeit in aufwändige Vorauswahlen zu investieren, können Sie sich auf die finale Entscheidung konzentrieren. Simplejobs ergänzt Ihre HR-Abteilung gezielt dort, wo es darauf ankommt.

Häufige Fragen zur Suche nach gewerblichen Fachkräften

Wo finde ich gewerbliche Fachkräfte?

Neben Jobportalen und der eigenen Karriereseite lohnen sich Mitarbeiterempfehlungen, die aktive Ansprache von Kandidaten, regionale Netzwerke und die Zusammenarbeit mit spezialisierten Recruiting-Partnern.

Warum finden Unternehmen so schwer gewerbliche Fachkräfte?

Viele qualifizierte Fachkräfte sind bereits angestellt und wechseln nur bei klar besseren Perspektiven. Gleichzeitig wachsen die Anforderungen an die Berufe, während weniger Nachwuchs nachrückt.

Was bringt ein Empfehlungsprogramm?

Es erschließt das Netzwerk der Belegschaft. Empfohlene Kandidaten passen oft gut ins Team und sind schneller eingearbeitet. Wichtig sind einfache Abläufe und eine faire Anerkennung.

Wie erreiche ich Fachkräfte, die nicht aktiv suchen?

Durch aktive Ansprache, zum Beispiel per Telefon oder Messenger, und durch Stellenanzeigen, die konkrete Vorteile wie Gehalt, Arbeitszeiten und Entwicklung nennen.

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Dina Glücker
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